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Gewerbepark Breisgau: Informationen

Foto: Hubert Gemmert

Die Wogen sind fürs Erste geglättet

26.01.2024

Vertreter der Firma Gutex und Anwohner haben sich beim Werk im Gewerbepark Breisgau getroffen, um die Lärmprobleme zu besprechen.

Vermittelt hatte der Zweckverband des Gewerbeparks Breisgau , der gern eher im Boot gewesen wäre.

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Quelle: Badische Zeitung 26.01.2024 – Hannes Selz 

26.01.2024

Die Wogen sind fürs Erste geglättet....

Foto: Hubert Gemmert

Gewerbepark Breisgau in Eschbach zahlt zwei Millionen Euro extra an Kommunen

10.12.2023

Der Gewerbepark Breisgau zahlt eine Sonderausschüttung an die Kommunen – obwohl die Gewerbesteuer-Einnahmen nicht so sprudeln wie erwartet. Anwohner ärgern sich indes über den Lärm einer neuen Firma.

„Das ist für die Mitgliedskommunen ein schönes Weihnachtsgeschenk, wenn man so will“, sagte Markus Riesterer, Verbandsdirektor und Gewerbepark-Manager, bei der jüngsten Versammlung der am interkommunalen Gewerbegebiet in Eschbach beteiligten Kommunen. Am Gewerbepark Breisgau beteiligt sind Bad Krozingen, Ballrechten-Dottingen, Ehrenkirchen, Eschbach, Freiburg, Hartheim, Heitersheim, Münstertal, Neuenburg am Rhein, Staufen, der Gemeindeverwaltungsverband Müllheim-Badenweiler sowie der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Alle diese Körperschaften dürfen sich nun über eine zusätzliche Finanzspritze zum Jahresende freuen. Denn auf Vorschlag der Verbandsverwaltung unter Ägide
Riesters findet nun eine Sonderausschüttung in Höhe von zwei Millionen Euro statt.

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Quelle: Badische Zeitung 10.12.2023 – Holger Schindler

 

11.12.2023

Gewerbepark Breisgau in Eschbach zahlt zwei Millionen Euro extra an Kommunen

Streupflicht von Straßenanliegern

Informationen zur Streupflicht von Straßenanliegern im Gewerbepark Breisgau

6.12.2023

Satzung zur Übertragung der Reinigungs-, Räum- und Streupflicht von Straßenanliegern des Zweckverbandes Gewerbepark Breisgau (Streupflicht-Satzung).

Detaillierte Informationen finden Sie in der Satzung. 

6.12.2023

Satzung zur Streupflicht im Gewerbepark Breisgau vom 6. Dezember 2023

Standort des Busses am Bahnhof Heitersheim

GEWERBEPARK-SHUTTLE

24.11.2023

Seit September ist ein eigenes „Gewerbepark-Shuttle“ zwischen Gewerbepark Breisgau und Bahnhof Heitersheim von Montag bis Freitag in der Zeit von 6 bis 19 Uhr zusätzlich zu den Linienbussen im Einsatz.

Die Verwaltung des Gewerbeparks Breisgau möchte damit für die Beschäftigten eine nahtlose Anbindung an die Züge Richtung Freiburg und Müllheim gewährleisten.

 

11.12.2023

Fahrplan "Gewerbepark Breisgau Shuttle ab Bahnhof Heitersheim"

Preisträger Janina Massel und Sandra Otzko, CEWE
FOTOWETTBEWERB -PREISVERGABE
FOTOWETTBEWERB -PREISVERGABE

AUSSTELUNG UND PREISVERGABE ZUM FOTOWETTBEWERB KLIMA PARCOURS IM GEWERBEPARK

23.11.2023

Bis 16. Oktober konnten Fotos zu den verschiedenen Klimaschutzthemen wie  Mobilität, Energie, Wasserkreislauf und Artenvielfalt eingereicht werden unter dem Motto: „Wir verändern das Klima – und warum nicht uns? “

Vor kurzem hatte die Jury getagt, bestehend aus den Fotografen Madeleine Hager aus Freiburg und Leopold Rombach aus St. Peter, und 15 Preisträger und Preisträgerinnen aus 45 eingereichten Fotos ermittelt.

Die Prämierung nahmen vor, die stellvertretende Verbandsdirektorin Claudia Geisselbrecht und Hans-Jörg Schwander, Leiter der Innovation Academy.

Die ersten beiden punktgleichen Plätze zum Thema Artenvielfalt gingen an Janina Massell und Sandra Otzko, die beiden Mitarbeiterinnen von CEWE hatten Nahaufnahmen der Heidelibelle und einer Waldohreule eingereicht und freuen sich über Gutscheine für Pflanzen aus der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin.

Über den 2. Platz zum Thema Erneuerbare Energien freut sich Nicole Martin. Die Volksbankerin hatte die schafbeweidete Solarfreiflächenanlage ins Visier genommen und darf nun in Basel mit dem Solarschiff eine Runde auf dem Rhein drehen.

Der 3. Platz zum Thema Mobilität, tituliert mit „Schwertransport der Zukunft“ geht an Miriam von Holst mit einem Foto, das ein futuristisches Lastenrad an einer Laderampe zeigt, aus dem eine Europalette ausgeladen wird. Belohnt wird sie mit einem recycelten Fahrrad von Bud’s Bikes in Freiburg.

Der 4. Platz zum Thema Wasserkreislauf geht an Anne Bäcker von Losan Pharma, die mit ihrem Landschaftsfoto im Vordergrund Getreideanbau, dahinter einen Streifen mit einer aktiven Beregnungsanlage, im Mittelgrund das monumentale TREA-Bauwerk und im Hintergrund den Schwarzwald zeigt. Belohnt wird sie mit einem Gutschein für eine Regenwasserpumpe.

Weitere 11 Teilnehmende aus dem Landkreis und auch aus Freiburg erhielten für ihre Fotos einen aktivierenden Preis, nämlich eine Tüte mit Wiesendrusch-Saatgut aus der Region. Die 250 Gramm reichen für 50 Quadratmeter, um aus einem vorhandenen Rasen eine nektar- und pollenreiche Blumenwiese zu machen.

Besonders erfolgreich war Familie Sitterle, die im Gewerbepark Breisgau zugleich wohnt und arbeitet und mit ihren drei prämierten Fotos gleich 3 Tüten abgeräumt hat.

Gefördert wurde der Foto-Wettbewerb durch: Badenova Klimaschutz Fonds, CEWE, Dachser SE, Gewerbepark Breisgau, Losan Pharma, Volksbank Breisgau-Markgräflerland eG.

Busexkursion zum Green Industry Park am 22,09.2023 um 8.00 Uhr

BUSEXKURSION ZUM GREEN INDUSTRY PARK AM FREITAG 22. SEPTEMBER 2023

14.09.2023

Busexkursion zum Green Industry Park am Freitag, 22.September 2023

 Im Rahmen des Projektes „Klimax Parcours“ werden in Freiburg Betriebe und Institutionen besucht, die zu den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung bereits Vorbildliches geleistet haben.

Auf dem Programm stehen Besichtigungen wie z.B. des attraktiven Kantinenhofs der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH, des ersten Solarradweges in Deutschland und ein Gespräch mit der betriebsübergreifenden Initiative „umweltfreundlich zum Betrieb“ bei der Cerdia Produktions GmbH.

Die Teilnahme ist kostenlos für alle Beschäftigten im Gewerbepark Breisgau. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 25 begrenzt.

Bitte melden Sie sich verbindlich bei der Innovation Academy per E-Mail formlos bis zum Mittwoch, 20.September an: info@innovation-academy.de

Treffpunkt und Abfahrt ist um 8:00 Uhr vor dem Verwaltungsgebäude des Gewerbeparks Breisgau in der Hartheimer Str.12. Zusteigen können alle Beschäftigten aus Freiburg am Konzerthaus, Konrad-Adenauer-Platz 1 um 8:30 Uhr.

Um 13:00 Uhr ist das Programm beendet und der Bus bringt die Teilnehmenden anschließend zurück in den Gewerbepark.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website: https://www.klimax-parcours.de/

Bus-Shuttle Service zum Gewerbepark Breisgau

SHUTTLE SERVICE FÜR IM GEWERBEPARK BREISGAU ARBEITENDE PERSONEN AB BAHNHOF HEITERSHEIM AUF ABRUF

07.09.2023

Ergänzend zu den Fahrten des ÖPNV (Rast-Reisen) vom Bahnhof Heitersheim in den Gewerbepark Breisgau und zurück wird seit dem 1. September 2023 ein Bus-Shuttle eingesetzt.

 In der momentanen Einführungsphase des Bus Shuttles finden die Fahrten nur nach vorherigem Abruf statt. Sollten Sie den Shuttle-Service benötigen, bitte 30 Minuten vor der geplanten Abfahrt telefonisch bei der Taxi Meier GmbH anmelden.

Sie erreichen die Taxi Meier GmbH mobil unter +49 170 2937637  oder unter dem Festnetz +49 7633 5386.

Für alle Arbeitnehmer: innen im Schichtdienst: der Schichtbeginn 6:00 Uhr und das Schichtende 22:00 Uhr werden ebenfalls mit dem Shuttle abgedeckt.

P.S. Derzeit ist der Gewerbepark Breisgau von Montag – Freitag mit der Linie 452 (stündlich ab 6:10 Uhr bis 20:10 Uhr) ab Bahnhof Heitersheim erreichbar. Vom Gewerbepark Breisgau zum Bahnhof Heitersheim stündlich von  6:50 Uhr bis 20:50 Uhr (derzeit Baustellenfahrplan). Mit der Linie 245 finden drei Fahrten statt. Bitte beachten Sie, dass derzeit nicht alle Haltestellen angefahren werden.

Wir freuen uns über viele Teilnehmer

04.09.2023

Seit März 2023 beschäftigen sich 12 Mitarbeitende der vier Unternehmen Cewe, Dachser, Losan und Volksbank mit der folgenden Frage: Wie kann der interkommunale Gewerbepark Breisgau und seine Unternehmen angesichts des vom Menschen herbeigeführten Klimawandels sich besser auf ihn vorbereiten?

Ziel des Klimax-Parcours-Projektes ist es, Betriebe im Gewerbepark für gemeinsame Klimaschutz- und Klimaanpassungs-Maßnahmen zu gewinnen. Das Bildungsprojekt wird von der gemeinnützigen Freiburger Innovation Academy geleitet und vom Innovationsfonds der badenova und der Kommunalverwaltung des Gewerbeparks Breisgau gefördert.

Themen wie verstärkte Nutzung von ÖPNV, Verbesserung der Radwege, Carpooling, Regenwassernutzung, Dachbegrünung mit oder ohne Solarmodule, Begrünung von Fassaden und Betriebsflächen mit Verdunstungskälte liefernden Kletterpflanzen werden immer freitags im vierwöchigen Turnus behandelt. Eine Busexkursion nach Freiburg zu ausgewählten Initiativen steht am Freitag, 22. September auf dem Programm.

Klimax Parcours bildet Beschäftigte der beteiligten Unternehmen zu Parcours-Guides aus. Laut dem Projektleiter Hans-Jörg Schwander sollen nationale und internationale Bildungsgruppen vor Ort sich Anregungen beim Gewerbepark Breisgau holen können.

Zur Halbzeit wird ein Fotowettbewerb ausgelobt. Daran teilnehmen kann die gesamte Region. Am interkommunalen Gewerbepark sind 12 unterschiedlich große Kommunen beteiligt wie z. B. Bad Krozingen, Eschbach und Freiburg.

Gesucht werden ausdrucksstarke und kreative Fotos im Gewerbepark Breisgau.

Das Thema ist facettenreich und startet schon früh morgens zuhause mit der Wahl des Verkehrsmittels. Am Arbeitsplatz stellen sich weitere Fragen:

  • Werden Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien hergestellt?
  • Sind die produzierten Produkte Bestandteil einer Kreislaufwirtschaft?
  • Bieten Betriebe für die Beschäftigten Wohlfühlinseln und für die Tierwelt Lebensräume?
  • Wird das anfallende Regenwasser genutzt? Warum ändern wir ständig das Klima und warum nicht uns selbst?


Einsendeschluss ist der Montag, 16. Oktober 2023
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.klimax-parcours.de/foto-wettbewerb/

Wir freuen uns über viele Teilnehmer

01.09.2023

Wir laden sie recht herzlich zu unserer Eröffnungsfeier am 21.09.2023 von 16.00 bis 18.00 Uhr in Verwaltungsgebäude des Gewerbeparks Breisgau ein.

Programmablauf:

16:00 Uhr Begrüßung durch Markus Riesterer, Verbandsdirektor Gewerbepark Breisgau; Dr. Ralf Binder, Geschäftsführer Zunkunft.Raum.Schwarzwald und Sandra Mercone, Competence Managerin DHBW Lörrach 

16:15Uhr Impulsvortrag von Prof. Dr. Thomas Glökler, Studiengangsleiter BWL-Personalmanagement an der DHBW Lörrach zum Thema „Recruiting in Zeiten des Fachkräftemangels – Strategien für Unternehmen“

17:00 Uhr Rundgang Coworking-Meetingräume, CoWorkLand

 

Wir freuen uns über viele Teilnehmer.

Viel Grün & viel Photovoltaik - so wünscht sich das der Gewerbepark-Chef

10.08.2023

Rund 3.400 Menschen arbeiten im Gewerbepark Breisgau. Die meisten pendeln mit dem Auto dorthin. Geschäftsführer Markus Riesterer will das ändern und das Industriegebiet (noch) grüner machen.

Das Interview führte Kathrin Blum 

BZ: Welches Verkehrsmittel nutzen Sie für Ihren Arbeitsweg?
Riesterer: Ich wohne in Grunern und komme konsequent mit dem Fahrrad.

BZ: Und BZ: Und sind damit eine Ausnahme. Die meisten kommen mit dem Auto.
Riesterer: Ja, und das möchten wir ändern. Wir sind dran, neben der regulären Busanbindung eine eigene Buslinie einzurichten – zu Spitzenzeiten ab 5.30 Uhr. Hier werden Kleinbusse eingesetzt für die Zugpendler von und zum Bahnhof Heitersheim. Ab September gibt es zudem eine unternehmensübergreifende Mitfahr-App, mit der sich Menschen zu Fahrgemeinschaften verabreden können.

BZ: Was allerdings wiederum das Autofahren attraktiver macht.
Riesterer: Primäres Ziel ist es, so viele ÖPNV-Angebote wie möglich zu schaffen. Wenn ich dreimal umsteigen muss und lange Wartezeiten habe, sind öffentliche Verkehrsmittel unattraktiv. Das wollen wir ändern. Wenn jemand beim Auto bleibt, ist es natürlich sinnvoll, dass er nicht alleine fährt.

BZ: Gibt es auch Bemühungen, die Anfahrt mit dem Rad attraktiver zu machen?
Riesterer: Ja. Gerade wird der Lückenschluss zwischen dem Gewerbepark und Hartheim-Bremgarten gebaut, damit der Gewerbepark rundherum ans Radwegenetz angebunden ist. Das alleine reicht aber nicht. Wir brauchen auch eine Radinfrastruktur – von Heitersheim in den Gewerbepark, aber auch innerhalb des Parks. Für Letzteres möchten wir uns dem Freiburger Radleihsystem Frelo anschließen. Gerade laufen Gespräche mit Betrieben zu Standorten. Fünf bis sechs brauchen wir wohl, um zu verhindern, dass Mitarbeitende, die sich beispielsweise beim Picknicker ihr Vesper holen, ins Auto steigen. Die Distanzen im Park sind häufig zu lang, um zu laufen, da sind schonmal vier Kilometer zu überbrücken. Alle 300 Meter eine Frelo-Station wäre ideal.

BZ: Soll es auch am Heitersheimer Bahnhof Frelos geben?
Riesterer: Nein, dort suchen wir andere Lösungen. Mit der Stadt Heitersheim haben wir uns abgestimmt, wo wir einen Fahrradkäfig errichten können, die ersten 20 Räder – sowohl E-Bikes als auch gewöhnliche Fahrräder – dafür sind bereits gekauft. Die Betriebe im Gewerbepark können diese buchen.

BZ: Ist Ihre Vision ein autofreier Gewerbepark?
Riesterer: Ich werde einen solchen wohl nicht mehr erleben; dies ist auch unrealistisch. Mir ist bewusst, dass manches nicht geht. Aber wenn man die Verkehrswende ernst nimmt – und das tun wir –, dann muss man Angebote schaffen. Ewige Diskussionen und überbordende Bürokratie alleine bringen uns nicht weiter.

BZ: Angebote gibt’s nicht umsonst.
Riesterer: Eine Möglichkeit ist es, Gewerbesteuereinnahmen in Infrastrukturprojekte zu reinvestieren. Ich bin überzeugt, dass sich dies auch monetär ausbezahlt für den Gewerbepark, da zum Beispiel eine Firma wie Avnet Embedded mit 270 Mitarbeitern ohne diese Angebote nicht zu uns gekommen wäre.

BZ: Trotzdem: Der Gewerbepark liegt günstig an der Autobahn, und es gibt viele Parkplätze. Warum also Alternativen suchen?
Riesterer: Wir tragen unseren Anteil dazu bei, den Umstieg attraktiver zu machen – und wir hoffen, dass auch Unternehmen mitziehen. Jobrad ist da beispielsweise eine Möglichkeit. Oder Betriebe könnten einen Zuschuss bezahlen, wenn ein Mitarbeiter auf einen Pkw-Stellplatz verzichtet. Ich bin zuversichtlich, dass wir ein super Angebot hinkriegen und ein Großteil der Mitarbeitenden es auf lange Sicht nutzen wird.

BZ: Auch in anderen Bereichen möchte Sie den Gewerbepark ,grüner’ machen.
Riesterer: Ja, zum Beispiel beim Thema Energieerzeugung. Wir haben schon eine PV-Pflicht für Neubauten eingeführt, bevor sie gesetzlich verankert war. Und wir bleiben dran: Viele Dächer auf Altbauten im Gewerbepark werden bisher nicht zur Energieerzeugung genutzt. Das wollen wir ändern, und ich halte es für eine Aufgabe der Verwaltung, voranzugehen und aufzuzeigen, welche Möglichkeiten – auch in Bezug auf Förderung – es gibt. Wir nehmen jedes Grundstück in den Blick und gehen auf die Betriebe zu.

BZ: Rennen Sie damit offene Türen ein?
Riesterer: Ganz so rosig sieht es nicht aus. Bei größeren Firmen müssen wir zum Glück nicht mehr diskutieren. Bei manchen kleineren – gerade im flugaffinen Bereich – läuft es nicht immer so rund. Wir stellen immer wieder fest, dass die Umsetzung von Bebauungsvorschriften im Grünordnungsbereich nur zögerlich gemacht wird – oder gar nicht.

BZ: Der Gewerbepark ist kein typisches Industriegebiet, sondern tatsächlich parkähnlich. Soll das so bleiben oder werden Baulücken nach und nach geschlossen, wenn der Markt das hergibt?
Riesterer: Der Park in unserem Namen hat seine Berechtigung. Wir wollen grün bleiben oder noch grüner werden. So haben wir beispielsweise unheimlich strenge Pflanzverpflichtungen. Und wir überwachen deren Einhaltung. Die Verwaltung des Gewerbeparks hat dafür ein eigenes Ordnungsamt. Und wir haben eine eigene Gärtnerin auf dem Bauhof, die unter anderem Betriebe berät.

BZ: Welche Pflanzungen schreiben Sie vor?
Riesterer: In unseren Bebauungsplänen ist beispielsweise festgelegt, dass immer nach drei Stellplätzen ein Hochstamm gepflanzt werden muss. Dazu ist klar geregelt, wie viel Grünfläche vorhanden sein muss und wie diese zu bepflanzen ist.

BZ: Strenge Bau- und noch strengere Pflanzvorschriften – das wird nicht jedem schmecken.
Riesterer: Ja, da gibt es einige, die mit Unverständnis reagieren; sowohl die
Verbandsversammlung als auch die Verwaltung sind allerdings absolut überzeugt davon, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.

BZ: Was tun Sie darüber hinaus, um den Park grün zu halten?
Riesterer: Ein- bis zweimal jährlich bieten wir Veranstaltungen zu Biodiversität an, wir arbeiten mit dem Nabu zusammen, der auch eine Fläche im Park gepachtet hat, und im Gewerbepark befindet sich eine der größten Artenschutzgebiete für Bodenbrüter. In Kooperation mit dem Obstparadies Staufen haben wir eine Streuobstwiese angelegt. Dazu kommen unsere Bemühungen, Flächen zu entsiegeln. Einen Teil der Start- und Landebahn haben wir als Ausgleichsmaßnahme für den Stadionbau in Freiburg rückgebaut. Innerhalb des Parks entsiegeln und begrünen wir Verkehrsflächen, etwa Seitenstreifen oder einseitig Gehwege, wenn es beidseitig welche gibt. Damit tun wir mehr, als wir gesetzlich müssten.

Zahlen, Daten, Fakten

  • 240 Unternehmen mit rund 3.400 Mitarbeitern gehören zum 1997 gegründeten Gewerbepark Breisgau. Etwa 21.000 Quadratmeter Fläche sind noch zu haben,
  • Vor 5 Jahren konnten 28% des Strombedarfs des Gewerbeparks durch eigene PV-Anlagen gedeckt werden, seither ist der Anteil Geschäftsführer Markus Riesterer zufolge weiter gewachsen, Die Müllverbrennungsanlage der Trea produziert zudem etwa die vierfache Menge an Strom, die der Gewerbepark Breisgau benötigt. Das ist das Ergebnis einer Energiepotenzialstudie der Firma Badenova. Diese Studie bescheinigt dem Gewerbepark Breisgau ein „signifikantes Ausbaupotenzial für Photovoltaik“
  • 61 Prozent der im Park benötigten Wärme produziert die Müllverbrennungsanlage, vier Prozent erzeugen geothermische Anlagen.
  • Die Freiburger Innovation Academy möchte den Gewerbepark in Zusammenarbeit mit Betrieben und Geld aus dem Badenova-Innovationsfonds „national und international zur Vorzeigedestination für Gewerbe- und Industriegebiete“ entwickeln. Der Fokus richtet sich auf die Nutzung von Sonnenenergie mittels Fassadenmodulen, Reduktion des Autoverkehrs, Dach- und Fassadenbegrünungen sowie Nutzung des Regenwassers mittels Zisternen.

Quelle: Badische Zeitung online 

03.08.2023

Mit einem symbolischen Spatenstich hat jetzt der Zweckverband Gewerbepark Breisgau den Startpunkt für den Neubau des Geh- und Radwegs Richtung Bremgarten gesetzt.

„Wir freuen uns, dass wir damit den seit langem anvisierte Lückenschluss des bestehenden Radwegenetzes im Gewerbepark Breisgau schließen können“, so Verbandsvorsitzender Volker Kieber.

Der Radweg mit einer Länge von rund einem Kilometer wird in Verlängerung der Max-Immelmann-Allee entlang der bestehenden Straße Richtung Bremgarten gebaut. Damit verbunden ist auch die Sanierung der bestehenden Straße. Der Radweg grenzt im Bereich des Flugplatzes direkt an das bestehende Natur- , Landschafts- und Artenschutzgebiet an. Um Eingriffe in das geschützte Gebiet zu vermeiden, ist für den Neubau die Vollsperrung der Straße erforderlich.

Foto: Gewerbepark Breisgau v.l.n.r.: Verbandsvorsitzender Volker Kieber, Verbandsdirektor Markus Riesterer, Bürgermeister Stefan Ostermaier

27.07.2023

Gewerbepark Breisgau wird Zukunft.Raum
Vom 21. September bis 20. Oktober 2023 wird es im Gewerbepark Breisgau in der Hartheimer Straße 13 einen Zukunft.Raum für Coworking und Innovationen geben.

Zu diesem Zweck wird ein sogenannter „Coworking Space“ eingerichtet. Für einen Monat werden Arbeitsplätze und Besprechungsräume für Meetings oder Workshops angeboten, die flexibel, spontan und kostenlos buchbar sind.
Das Motto für Coworking lautet „einfach ausprobieren“: Man entwickelt Ideen für mögliche gemeinsame Projekte, knüpft neue Kontakte und lässt sich inspirieren. Darüber hinaus finden Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen statt – zum Kennenlernen, Ausprobieren und Netzwerken für Unternehmen innerhalb und außerhalb des Gewerbeparks und ihre Mitarbeitenden.

Hierzu gehört etwa ein Impulsvortrag zum „Recruiting in Zeiten des Fachkräftemangels – Strategien für Unternehmen“ am Eröffnungstag, 21. September, um 16 Uhr mit einem Dozenten der Dualen Hochschule aus Lörrach. Oder ein Unternehmerfrühstück der IHK Südlicher Oberrhein am 29. September, ein Business Connect des BadenCampus aus Breisach, um Gemeinschaft im Gewerbepark Breisgau zu erleben am 28. September oder eine Veranstaltung zum Lieferkettengesetz der Agentur für Wirtschaft & Entwicklung am 10. Oktober sowie ein Schnupperworkshop „Hands on – Einführung in die LEGO®SERIOUS PLAY® Methode am 16. Oktober. Einen Überblick über alle Veranstaltungen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie in Kürze.

GEWERBE-ANMELDUNG UND ABMELDUNGEN FÜR BETRIEBE IM GEWERBEPARK BREISGAU

27.07.2023

Gewerbebetriebe sind nach der geltenden Gewerbeordnung grundsätzlich bei der zuständigen Behörde anzumelden. Die Verwaltung des Zweckverbandes Gewerbepark Breisgau übernimmt dies ab sofort für die Gemarkungs­gemeinden Eschbach, Hartheim am Rhein, Heitersheim und Neuenburg am Rhein.
Dies bedeutet, dass Gewerbebetriebe ihre An- und Abmeldungen in der Verwaltung des Gewerbepark Breisgau vornehmen können. Die Bestätigung der Anmeldung erfolgt dann automatisch über die zuständige Gemarkungsgemeinde.


Ansprechperson in der Verwaltung des Gewerbeparks:  Frau Räder (Kontakt: raeder@gewerbepark-breisgau.de oder 07634/5108-21).

Das Anmeldeformular findet sich zudem als PDF auf der Internetseite des Gewerbeparks unter www.gewerbepark-breisgau.de./zweckverband-gewerbepark/formulare-download/

13.07.2023

Eines der größten Bauprojekte im Gewerbepark Breisgau in Eschbach hat jetzt das Unternehmen Bucher begonnen. Es investiert in ein großes Zentrallager, ein neues Verwaltungsgebäude und eine neue Ausstellung.

Im Mai 2024 soll der neue Standort in Betrieb gehen. Die Freiburger Firma Bucher ist ein Fachgroßhandel für Haustechnik. Am heutigen Standort in der Tullastraße in Freiburg platzt das prosperierende Unternehmen längst aus allen Nähten, berichtet Frank Maier, persönlich haftender Gesellschafter der Bucher KG. Auf dem mit 45.000 Quadratmeter Fläche viertgrößten Grundstück des Gewerbeparks will das Unternehmen ein neues Zentrallager, eine große Ausstellung und ein neues Verwaltungsgebäude bauen. „In der Anfangsphase werden dort 70 Mitarbeitende einen neuen Arbeitsplatz vorfinden. Aber wir sind weiterhin auf der Suche nach weiteren Mitarbeitenden“, betont Maier. Zusammen mit den Mitarbeitenden in den Ausstellungen zählt die Bucher KG heute rund 100 Beschäftigte.

Von dem neuen Zentrallager aus werden sämtliche Niederlassungen der Bucher KG zwischen Bad Säckingen und Herbolzheim bis in den Schwarzwald hinein mit Produkten versorgt. „Wir nehmen einen ordentlichen zweistelligen Millionenbetrag in die Hand, um das zukunftsweisende Projekt zu realisieren“, ergänzte Maier.

„Das Grundstück ist ein Gelände mit wechselvoller Geschichte“, berichtete Verbandsdirektor und Geschäftsführer des Gewerbeparks, Markus Riesterer. Die Fläche war schon einmal verkauft, wurde dann zurückgegeben, war wieder überplant und blieb dann aber als Brachfläche zurück. Im Jahr 2016 habe es erste Gespräche mit der Firma Bucher gegeben, 2017 sei der Kaufvertrag unterzeichnet worden – dann geschah allerdings längere Zeit nichts. Umstrukturierungen und neue Planungsüberlegungen seien Gründe gewesen, hieß es weiter.

Erst vor einigen Monaten hatte laut Riesterer das Projekt wieder Fahrt aufgenommen, nachdem umgeplant und – als Erfahrung aus den Lieferengpässen in Zeiten der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges – das Zentrallager deutlich zugunsten einer besseren Lieferfähigkeit vergrößert worden sei. Riesterer freut sich auf die Fertigstellung, denn: „Hier wird ein architektonischer Akzent gesetzt“, so der Gewerbeparkchef. Das Raumprogramm des neuen Standortes umfasst laut Maier eine 10.000 Quadratmeter große Lagerfläche, ein 4400 Quadratmeter großes Außenlager, ein Bürokomplex mit 1800 Quadratmetern Nutzfläche und eine neue, 550 Quadratmeter große Ausstellung.

Quelle: Badische Zeitung Online, Text und Fotos: Volker Münch

 

22.06.2023

Cewe erweitert seinen Standort im Gewerbepark Breisgau, geplante Investition: rund 25 Millionen Euro. Damit kann er sein Produktionsvolumen verdoppeln und knapp 100 Arbeitsplätze schaffen.

Ob matt und klein oder glänzend, groß und breit: Michael Bühl geht an einer Präsentation verschiedener Fotobücher vorbei, durch eine Stahltür hindurch und hinein in die Produktionshalle. Es rattert, mannshohe Digital-Druckmaschinen sind bei der Arbeit, eine Frau packt Papier aus. „Was heute Nacht bestellt worden ist, wird jetzt produziert“, sagt Bühl. Er ist der technische Leiter des Cewe-Werks, sein Geschäft sind Fotos, Fotokalender und Fotobücher, die Menschen von ihren Reisen oder Hochzeiten machen lassen – jedes eine Einzelanfertigung.

In einem Regal liegen stapelweise Einbände, die später die Erinnerungen bündeln. Schnappschüsse zieren die einfachen Einbände. Einen erhabenen Schriftzug in Gold tragen Bögen, die ein Mitarbeiter aus einem Drucker zieht. Besonders edel: das schwarze Leder, das er mit Goldschrift für einen Einband bedruckt hat. Derweil laufen Fotodrucke, die zu Buchblöcken verklebt sind, in eine Schneidemaschine.

In ein paar Tagen rollen die Bagger
Einen Gang weiter lagern lichtdicht verpackte Papierrollen. „Wir machen noch echte Entwicklung“, erklärt Bühl: Die Hälfte der Bücher stellt das Werk auf richtigem Fotopapier her, entwickelt die Bilder also im Chemiebad. Sie werden zum Beispiel zu Büchern ohne Falz in der Mitte.

Ob gedruckt oder belichtet: Einbände und Blöcke werden zusammengefügt, Barcodes und Beschäftigte sorgen dafür, dass sie zueinander passen. „Wir verheiraten“, erklärt eine Mitarbeiterin. Im Versand hilft „Kevin“. Auf das fahrerlose Transportgerät werden Kartons gepackt und Kevin düst blinkend ab. Bühl öffnet wieder eine Stahltür, sie führt ins Freie. Das Nachbargrundstück ist bereit für die Bagger. „Jetzt geht’s los mit den ersten Arbeiten“, sagt der Technik-Chef.

Neubau macht das Cewe-Werk zu einem der größten in Europa
Das Cewe-Großlabor ist an der Kapazitätsgrenze – nicht jetzt im Sommer, aber in der Weihnachtssaison. „Definitiv, und daran orientieren wir uns“, erklärt Geschäftsführer Martin Heiming. Schon im November boomen Fotobücher und Kalender. Cewe ist 1999 von Freiburg-Haid in den Gewerbepark umgesiedelt, der Betrieb war einer der ersten auf dem ehemaligen Militärgelände. Im damals neuen Gebäude fingen 80 Mitarbeiter an, heute sind es über 200, fürs Weihnachtsgeschäft kommen 140 Stellen für Saisonkräfte dazu.

Die Produktion ist gewachsen, das Lager auf angemietete Flächen in der Nachbarschaft ausgedehnt. „Wir stehen auf sehr soliden Beinen“, sagt Heiming. Das Grundstück für den Neubau hat der Betrieb schon vor zehn Jahren gekauft. Mit der Erweiterung verdoppelt Cewe seine Nutzfläche im Gewerbepark auf 26.000 Quadratmeter. Der Standort wird zum größten Cewe-Fotofinisher nach dem Hauptsitz in Oldenburg in Europa. „Das ist schon ein Wort der Kraft, auch für diese Region“, meint Heiming. Das Gebäude samt Anlagen und Maschinen koste sicher an die 25 Millionen Euro.

Nächsten Sommer soll der Neubau samt Dachterrasse fertig sein
Der Neubau wird mit dem Bestandsgebäude verbunden. „Wir haben dann eine Wachstumsmöglichkeit von 100 Prozent“, sagt der Geschäftsführer. Das soll nicht nur Arbeitsplätze sichern, sondern in den nächsten Jahren auch neue schaffen. „Ich würde sagen, knapp 100 zusätzliche Mitarbeiter“, schätzt Bühl.

An seiner Bürowand hängt ein Plan des Neubaus. Er zeigt einen großen Produktionsbereich, daneben Lager, Büros und eine Werkstatt, die größer werden und mehr Auszubildende aufnehmen soll. An der Gebäudefront wird im ersten Obergeschoss die Kantine eingerichtet.
Der Clou: Auf ihr Dach kommt eine Terrasse mit rund 100 Quadratmetern. Die Inneneinrichtung von Räumen wie Kantine und Besprechungszimmern soll einen Bezug zum Dreiländereck bekommen – wie ihn auch das Werk durch Lage, Mitarbeiter und Kunden hat. Auf dem Hallendach ist eine Photovoltaikanlage geplant, die die alte von 200 auf 800 Kilowatt-Peak ausbaut, eine Wärmepumpe übernimmt Heizung und Kühlung. Der Neubau soll – rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft – im Juli oder August 2024 fertig sein.

 

Quelle Badische Zeitung Online 22.06.2023, Foto: Simone Höhl, Text: Simone Höhl

 

6.06.2023

Der Neuenburger Pharmaproduzent Losan wächst weiter. Vor kurzem wurde das neue Verwaltungsgebäude im Gewerbepark Breisgau in Betrieb genommen. In den Neubau wurde ein dreistelliger Millionenbetrag investiert. 

Am Stammsitz in Neuenburg am Rhein ist die Losan Pharma GmbH, die für führende und international tätige Pharmahersteller produziert, längst an ihre Wachstumsgrenzen gekommen. Schon vor einigen Jahren wurde deshalb ein Gebäude für Verpackungstechnik im Gewerbepark gebaut. Zurzeit laufen die Bauarbeiten für ein weiteres Produktionsgebäude, in den kommenden Jahren soll auch noch ein Hochregallager-Gebäude folgen. In Neuenburg, wo weiterhin der Firmensitz bleiben wird, werden die Kapazitäten für Forschung und
Entwicklung der Produkte ausgebaut.

„Unser Unternehmen ist 1992 in Neuenburg gegründet worden. Seither erfreut es sich eines starken Wachstums“, berichteten die beiden Geschäftsführer Jens Morgenthaler und Thomas Andresen anlässlich der offiziellen Eröffnungsfeier des neuen Verwaltungsgebäudes. Der Jahresumsatz von Losan beträgt rund 90 Millionen Euro, das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 650 Mitarbeiter. Der Expansionskurs hatte über die Jahre hinweg Folgen für die Unternehmensstruktur. So war den beiden Geschäftsführern zufolge
beispielsweise die Verwaltung auf mehrere Gebäude in Neuenburg verstreut. „Das Zusammenführen in modernen Räumen hier im Gewerbepark ist für uns wie ein Befreiungsschlag“, sagte Andresen.

Die beiden Geschäftsführer unterstrichen die besondere Bedeutung, die das Mutterunternehmen, Dr. Falk Pharma in Freiburg, bei der Realisierung gespielt habe. „Die Familie Falk hatte viel Vertrauen in uns gesetzt und die Mittel für die große Investition freigesetzt“, betonten Andresen und Morgenthaler, der ergänzte: „Hier ist nun eine zukunftsweisende Arbeitswelt entstanden.“ Die Geschäftsführer verweisen auf die offene Bürolandschaft, die eine schnelle Kommunikation auf kurzen Wegen ermögliche. „Es gibt entsprechend den Erfahrungen unserer Belegschaft in den ersten Wochen bereits einige positive Rückmeldungen“, freuten sich Morgenthaler und Andresen. Gebaut wurde nach dem KfW-40-Standard, modern und wertig eingerichtet wurden die Büro- und Besprechungsräume.

Glücklich zeigte sich auch einer der Firmeninhaber der Falk-Pharma-Gruppe, Martin Falk: „Dieses Gebäude spricht für sich selbst.“ Falk wies dabei auf das Raumkonzept und die ansprechende moderne Architektur hin. Das neue Verwaltungsgebäude sieht er als einen ersten Baustein für ein „voll integrales Pharmawerk“,dessen einzelne Bestandteile sich nahtlos ineinander verzahnen. Das neue Verwaltungsgebäude sei die bisher größte Einzelinvestition der Falk-Gruppe gewesen, erklären die Verantwortlichen. Großes Vertrauen in die Losan-Geschäftsführung und die hochmotivierte Belegschaft des Unternehmens hätten zu dieser Entscheidung geführt, betonte Martin Falk.

Der stellvertretende Vorsitzende des Zweckverbandes Gewerbepark Breisgau, Hartheims Bürgermeister Stefan Ostermaier, zeigte sich im Namen der Verbandsmitglieder erfreut über die Ansiedlung der Losan Pharma im Gewerbepark. Er sei gespannt angesichts der angekündigten und laufenden Bauprojekte, wie sich Losan weiter entwickeln werde. Ostermaier sagte am Ende: „Die Losan Pharma ist ein tolles Aushängeschild für den Gewerbepark.“ Auf das Arbeitsumfeld bezogen ergänzte der Verbandsdirektor des Gewerbeparks, Markus Riesterer: „Hier zu arbeiten ist fast ein Traum.“ Losan sei für ihn ein Anschauungsbeispiel, wie sich der Gewerbepark in den vergangenen zehn Jahren entwickelt habe und für eine kontinuierliche Zunahme der Arbeitsplätze sorgte.

Heute bieten die Unternehmen im Gewerbepark laut Riesterer über 3000 Arbeitsplätze. Dazu habe Losan Pharma mit nun hunderten Arbeitsplätzen entscheidend beigetragen. Allein im neuen Verwaltungsgebäude haben bisher 150 Mitarbeitende einen Arbeitsplatz gefunden. 

Quelle: Badische Zeitung Online vom 6.06.2023 ; Foto: Volker Münch; Text: Volker Münch

 

 

Firmen investieren eine halbe Milliarde Euro

1.06.2023

Die deutsche Wirtschaft rutscht in eine Rezession – doch der Gewerbepark Breisgau wächst. Noch nie wurde dort soviel investiert und gebaut wie jetzt. Eine Baustelle sticht dabei heraus.

Wie wird die Investitionstätigkeit im Gewerbepark eingeschätzt?
„Seit Bestehen des Gewerbeparks Breisgau wurden noch nie annähernd so viele Investitionsmaßnahmen gleichzeitig durchgeführt wie momentan – und in dieser Größenordnung schon gar nicht“, sagte der Geschäftsführer des Gewerbeparks Breisgau, Markus Riesterer. Aufgrund des Datenschutzes kann er die einzelnen Investitionen nicht nennen. Doch er schätzt das Investitionsvolumen, das derzeit verbaut wird, auf bis zu 500 Millionen Euro.

In den Bauanträgen seien alleine schon rund 400 Millionen Euro von den Firmen veranschlagt worden. „Darin sind aber keine  Baukostensteigerungen, Zusatzaufträge und andere Zusatzkosten berücksichtigt“, so Riesterer. Daher geht er davon aus, dass derzeit eine halbe Milliarde in das Gewerbegebiet bei Eschbach investiert wird. „Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist dies natürlich ein sehr schönes Zeichen und zeigt auch, wie dieser Standort in der Region angenommen wird“, so Riesterer. Eine solch hohe Investitionstätigkeit sei derzeit in Südbaden einmalig, sagte er jüngst in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Gewerbepark Breisgau.

Wo befindet sich die größte Baustelle im Gewerbepark?
Die größte Baustelle im Gewerbepark betreibt die Firma Gutex. Sie errichtet an der Max-Immelmann-Allee einen Neubau zur Herstellung von Holzfaserdämmplatten aus Nadelholz. Die Firma aus Waldshut-Tiengen investiert dort mehr als 100 Millionen Euro, wie sie auf BZ-Anfrage mitteilt. Im Herbst soll die Fabrik probeweise in Betrieb gehen. Große Teile des Rohbaus stehen. 120 neue Arbeitsplätze sollen dort bei Vollauslastung entstehen. Die für die Produktion benötigten Hackschnitzel werden in Rundsilos gelagert, die schon erkennbar sind. Die Produktionsanlage ist künftig das höchste Gebäude im Gewerbegebiet und überragt schon jetzt den Schlot der benachbarten Müllverbrennungsanlage. Durch die Nutzung von Fernwärme, Biomasse, Ökostrom und Dampfrecycling soll das neue Werk komplett klimaneutral betrieben werden. „In Bezug auf die Zeit und die Kosten liegt der Neubau im Plan, was in der derzeit angespannten Lage innerhalb der Bau- und Holzbranche keine Selbstverständlichkeit ist“, teilt die Firma mit.

Welche Firmen bauen derzeit noch im Gewerbepark?
Neun weitere Firmen bauen derzeit im Gewerbepark. So investiert Lidl in sein Logistikzentrum. Das Investitionsvolumen für den Erweiterungsbau wurde gegenüber der Verwaltung des  Gewerbeparks mit 50 bis 60 Millionen beziffert. In diesem Mai hat die Firma Losan Pharma ihr neues Verwaltungsgebäude bezogen. Bis 2024 soll zudem ein Fertigungsgebäude vor Ort entstehen – auch ein Bauantrag für ein Hochregallager sei eingereicht. Der aus Freiburg abgewanderte Elektronikspezialist Avnet Embedded errichtet ein Produktionsgebäude mit Platz für Lager und Verwaltung. Der Fotobuch-Hersteller Cewe will seinen Produktionsstandort mit einer Investition von 20 Millionen Euro erweitern und plant, den Neubau im Jahr 2024 fertigzustellen. Vergangene Woche erfolgte im Gewerbepark der Spatenstich. Dieses Jahr fertiggestellt werden sollen auch Bürogebäude der Firmen KBS-Bau und Eurokey Investments. Erweiterungen stehen bei den Firmen Fenster Breisgau sowie PI Micos an. Außerdem entsteht derzeit ein Vier-Sterne-Hotel mit 58 Zimmern.

Welche Bauarbeiten sind genehmigt und stehen unmittelbar bevor?
Der Logistiker Dachser plant eine Erweiterung seines Produktionsstandortes in Eschbach. Die Treubau Grundbesitz GmbH will 75 Appartements errichten. Laut der stellvertretenden Verbandsdirektorin Claudia Geisselbrecht sollen dort etwa Montagearbeiter, Geschäftsreisende, zeitlich befristete Mitarbeiter sowie Angehörige von Patienten wohnen können, die in einer der nahen Kliniken länger behandelt werden. Eine weitere Firma aus Freiburg wird in den Gewerbepark abwandern: Die Firma Bucher will bis 2024 ein Zentrallager für die Verteilung von Sanitärartikeln errichten mit angegliederter Verwaltung.

Wie viele Arbeitsplätze entstehen und ist noch Platz vorhanden?
Derzeit bieten die 240 Firmen im Gewerbepark rund 3000 Arbeitsplätze an. In diesem und dem kommenden Jahr kommen laut Riesterer 400 bis 500 hinzu. An Restfläche im Gewerbepark stehen zirka vier Hektar zur Verfügung. „Teilweise sind diese allerdings bereits mit Optionsverträgen belegt“, sagte Riesterer.

Quelle: BZ vom 31.05.2023 -online, Verfasser: Max Schuler, Foto: Gutex/Max Schuler

Lastenräder B2B Roadshow am 24.05.2023 von 10.00 - 17.00 Uhr beim Wasserturm

22.05.2023

Lastenräder sind flink und leise, benötigen weder Versicherung noch Führerschein – und sind nachhaltig.

Mit einer Roadshow bringt das Freiburger Startup Lastenrad B2B die Welt der Cargobikes am 24.05.2023  direkt zu interessierten  Handwerks- und Gewerbebetrieben im Gewerbepark Breisgau.


Ob Straßenreinigung, Grünflächenmanagement, Hausmeister- und Handwerksdienste, Botenfahrten oder Kleintransporte: Kommunen und Betriebe erbringen diese Leistungen in der Regel auch auf kürzeren Strecken mit Verbrennerfahrzeugen. Oft könnten Lastenräder eine günstige und praktische Alternative sein. Bislang werden sie jedoch eher zögerlich angenommen.
„Bei Gemeinden und im Gewerbe fehlt es meist noch am Knowhow über die Einsatzmöglichkeiten und natürlich die praktische Erfahrung mit Cargobikes“, so Dominik Langer, einer der beiden Gründer von Lastenrad B2B. „Deshalb wollen wir jetzt unsere langjährige Erfahrung mit Transporträdern gezielt weitergeben.“


Möglich macht das Projekt die Förderung durch den Innovationsfonds der badenova. Für badenova-Vorstand Heinz-Werner Hölscher passt das Engagement für eine alternative Mobilität perfekt in das Zielbild des Unternehmens: „Mit der Lastenrad B2B Roadshow helfen wir, den Umstieg hin zu nachhaltigen Verkehrsträgern weiter zu denken und Ressourcen zu sparen. Wir machen gleichzeitig Klimaschutz unkompliziert sicht- und erlebbar.“

Darüber hinaus profitiert von dem Angebot die lokale Wirtschaft. „Ein weiterer Pluspunkt für Kommunen in Südbaden“, ergänzt Hölscher.

Bis zu zehn Lastenräder und Anhänger stehen für Probefahrten am 24. Mai 2023 zur Verfügung, das Team von Lastenrad B2B berät
und erstellt Bedarfsanalysen.

Im Anschluss können Gemeinden wie Gewerbe für Ihre Zwecke geeignete Lastenräder kostenlos für bis zu vier Wochen im betrieblichen Alltag testen.


Lastenrad B2B ist der Freiburger Spezialist für Cargobikes im gewerblichen Einsatz. Für geballte Erfahrung und Kompetenz stehen die beiden Gründer Dominik Langer und David Hansen. Dominik betreibt seit dem Jahr 2000 das Lastenradgeschäft Fahrradspezialitäten in Freiburg und Konstanz, David war bis 2021 Vertriebs- und Marketingleiter beim Kenzinger Lastenradanhäger-Spezialisten Carla Cargo.

Kontakt: David Hansen, 0157 39657453, david.hansen@lastenradb2b.de


Über den badenova-Innovationsfonds

Der Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz der badenova hat sich zum Ziel gesetzt, neuen Projekten für mehr Umweltschutz finanziell auf die Sprünge zu helfen. Seit seinem Start im Jahr 2001 hat der Innovationsfonds dafür weit mehr als 30 Millionen Euro in über 300 Umweltprojekte gesteckt. Dabei stand und steht stets die Innovationskraft der Projekte im Mittelpunkt, nicht primär die Frage des Ertrags, der sich damit künftig einmal erwirtschaften lässt.

Finanziert wird der Fonds durch eine dreiprozentige Abgabe aus den Gewinnausschüttungen der badenova an ihre mehr als 90 Eigentümerkommunen. Das macht den Fonds einzigartig in der deutschen Energiewirtschaft. Bewerbungen neuer Projektideen sind ausdrücklich erwünscht!

 www.badenova.de/innovationsfonds Produktion.

 

 

Volker Kieber ist neuer Vorsitzender des Zweckverbands Gewerbepark Breisgau

17.05.2023

Kieber tritt die Nachfolge von Joachim Schuster an, der die Entwicklung des Gewerbegebiets bei Eschbach von Beginn an miterlebte – auch die schweren Zeiten.

Schuster geht am 1. Juni als Bürgermeister von Neuenburg in Ruhestand, damit endet auch seine Funktion als Vorsitzender des Zweckverbandes Gewerbepark Breisgau. Er leitete letztmalig die Verbandsversammlung, welche die Grundsätze für die Tätigkeit des Zweckverbandes festlegt. Ausgeführt werden diese vom Verbandsdirektor Markus Riesterer, der für das operative Geschäft im Gewerbepark auch weiterhin verantwortlich bleibt.

Der letzte Zeitzeuge geht
Schuster gehört der Verbandsversammlung fast drei Jahrzehnte an und leitete sie in den vergangenen acht Jahren. „Du bist der letzte Zeitzeuge, der alles mitbekommen hat, alle Höhen und Tiefen“, sagte Verbandsdirektor Riesterer. Er erinnerte an die schweren Zeiten, als die Bundeswehr ihr Aufklärungsgeschwader Immelmann in Bremgarten auflöste und schlagartig fast 1800 Arbeitsplätze in der Region verloren gingen. 1994 wurde der Zweckverband gegründet mit dem Ziel, dort Gewerbe anzusiedeln. Doch der Zweckverband durchlebte harte Zeiten und war zwischenzeitlich mit bis zu 23 Millionen Euro verschuldet. Seit 2017 ist er schuldenfrei und
spült mittlerweile konstant den beteiligten Kommunen Gewerbesteuereinnahmen in die Kassen.

Lobende Worte zum Abschied
Schuster sei gut vernetzt in Stuttgart und Berlin, betonte Riesterer bei seiner Laudatio auf den
scheidenden  Verbandsvorsitzenden. Er lobte die strategische Weitsicht Schusters und sein kritisches Hinterfragen. Gleichzeitig habe er ihm im operativen Geschäft nötige Freiheiten gelassen. Nachfolger Kieber würdigte Schuster als „großen Diplomaten“,  dessen ausgleichende Art geschätzt werde.

Der Gewerbepark sei ein gutes Beispiel dafür, was die Region bewirken könne, wenn sie zusammensteht, sagte Schuster – hier sei noch mehr möglich. Wichtig sei, dass sich dabei große Städte und kleine Gemeinden auf Augenhöhe begegneten. Dies sei im Zweckverband der Fall.

Quelle: Badische Zeitung Online – 17.05.2023 – Foto: Max Schuler, Text: Max Schuler

Einweihung des neuen Losan Pharma Verwaltungsgebäudes im Gewerbepark Breisgau

16.05.2023

Nur 18 Monate nach dem Spatenstich, fand am 12. Mai 2023 das Einweihungsfest für das neue Verwaltungsgebäude der Losan Pharma im Gewerbepark Breisgau in Eschbach statt.

Zusammen mit den Architekten, Planern, den  Gesellschaftern, Vertretern der Gemeinden und des Gewerbeparks, feierten Projektbeteiligte, Mitarbeitende und die beiden Geschäftsführer, Dr. Jens Morgenthaler und Dr. Thomas Andresen, die Eröffnung des neuen Gebäudes.

PI investiert im Gewerbepark Breisgau

26.04.2023

Das Hightech-Unternehmen PI schafft 150 neue Arbeitsplätze im Gewerbepark Breisgau.

Der Spezialist für Mikro- und Nanopositionierung investiert 16 Millionen Euro in eine neue Produktion.

 

 Die Geschäfte für die PI-Gruppe laufen glänzend. Lag der Jahresumsatz der Firmengruppe mit derzeit weltweit rund 1600 Beschäftigten noch bei rund 200 Millionen Euro, waren es im vergangenen Jahr bereits 280 Millionen – Tendenz weiter stark steigend. „Vergangenes Jahr konnten wir einen Auftragseingang von mehr als 340 Millionen Euro verzeichnen“, berichtete Markus Spanner, Chef der Gruppe. PI ist Spezialist für Mikro- und  Nanopositionierung – und die Geräte und Lösungen kommen in verschiedenen Branchen zum Einsatz, insbesondere in der Halbleiterindustrie, aber auch bei Handyherstellern und im Medizinsektor.

Die Folge des Wachstums: Platzmangel, auch am Standort im Gewerbepark Breisgau in Eschbach. Dort an der Freiburger Straße 30 ist seit 2002 die Tochterfirma PI-Micos beheimatet, die ursprünglich in Umkirch entstanden ist und später in den Gewerbepark verlegt und in die PI-Gruppe integriert wurde.

Daher will PI im Gewerbepark massiv erweitern und investiert gut 16 Millionen Euro.  Am Dienstag starteten die Bauarbeiten mit dem offiziellen Spatenstich.

Mit dem neuen Gebäude-Anbau entstehen rund 6000 Quadratmeter zusätzliche Produktions-, Labor- und Büroarbeitsflächen samt Reinräumen. Die Betriebsfläche wird somit mehr als verdoppelt. PI schafft bis zu 150 Arbeitsplätze in der Region. Bislang sind bei PI-Micos im Gewerbepark 135 Menschen tätig.

Der Standort ist das PI-Kompetenzzentrum für Linearachsen, Rotationstische und Systemlösungen. Die Systeme umfassen Mechanik, Antriebstechnik und Steuergeräte mit Software. Mit den zusätzlichen Flächen, dem Mitarbeiteraufbau und der Einführung von Industrie 4.0-Prinzipien für mehr Flexibilität und höheren Durchsatz zielt das Unternehmen auf eine Verdreifachung der Kapazitäten im Werk in Eschbach.

Für Markus Riesterer, Verbandsdirektor und Geschäftsführer des Gewerbeparks Breisgau, ist die Investition in Hightech-Arbeitsplätze ein weiteres Leuchtturmprojekt: „Mit der PI-Gruppe bekennt sich ein weiterer Markt- und Technologieführer eindeutig zum Gewerbepark Breisgau.“

Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des neuen Gebäudes wird Strom erzeugen und damit einen Beitrag zur Energiewende leisten. Das Werk im Gewerbepark Breisgau in Eschbach steigt darüber hinaus auf Fernwärme um. Zusammen mit der Verwendung nachhaltiger Bau- und Dämmstoffe erfülle dies aktuelle Umweltanforderungen, teilt PI mit. Insgesamt investiert das Unternehmen bis Ende 2024 weltweit mehr als 63 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Entwicklungs- und Produktionskapazitäten.

Bezogen werden soll der neue Anbau Ende März des kommenden Jahres. Aktueller Engpass für die PI-Gruppe ist das nötige Fachpersonal. Derzeit habe man 250 offene Stellen, erklärte Standortleiter Axel Widenhorn.

Foto: Holger Schindler

Quelle: Badische Zeitung Online vom 26.04.2023 – ein Bericht von Holger Schindler

Klimax-Parcours Projekt startet im Gewerbepark Breisgau

3.02.2023

Start des Projekts Klimax-Parcours im Gewerbepark Breisgau;

Lehrgang zum Parcours-Guide – Anmeldeschluss: 27. Februar 2023 per Mail 

Das Klimax-Parcours-Projekt beabsichtigt die ansässigen Betriebe für notwendige Klimaanpassungsmaßnahmen zu sensibilisieren. Der einjährige Lehrgang startet am Freitag, 17.März 2023, und wendet sich an einen Mix von interessierten Auszubildenden, Dual Studierenden und Beschäftigten im Gewerbepark Breisgau.

Geplant ist monatlich ein Workshop freitagnachmittags von 13:00 bis 16:00 Uhr im Verwaltungsgebäude des Gewerbeparks Breisgau. Aktuelle Themen wie Klimaneutralität, Mobilitätsverhalten, Einsatz erneuerbarer Energien, Regenwasserspeicherung und trockenheitsresistente Begrünungen werden bearbeitet.

Zukünftig geben die Parcours-Guides ihr erlerntes Wissen zu den Klimaanpassungsmaßnahmen im Rahmen von Führungen beispielsweise an Besuchergruppen aus Kommunen, Betrieben und Schulklassen weiter.

Anmeldeschluss: 27.Februar 2023 per E-Mail

info@innovation-academy.de, Tel.: +49 761 4004482, Ansprechpartner ist Herr Hans-Jörg Schwander

 

 

Mehr Licht für den Flugplatz im Gewerbepark Breisgau

15.12.2022

Zwei Millionen Euro hat der Gewerbepark Breisgau in eine neue Beleuchtung für die Landebahn und das Rollfeld investiert. Jetzt geht sie in Betrieb. Kritik gibt es von den Flugplatzgegnern.

Der Flugplatz Bremgarten, der zum Gewerbepark Breisgau in Eschbach gehört, hat nach rund 25 Jahren Pause nun wieder eine Befeuerung, also eine Beleuchtung für die Start- und Landebahn sowie die Rollwege. Rund zwei Millionen Euro hat der Zweckverband, der den Gewerbepark und damit auch den Flugplatz betreibt, in die Anlage investiert. Die Inbetriebnahme ist nach Angaben von Gewerbepark-Manager Markus Riesterer und dem Verbandsvorsitzenden Joachim Schuster, zugleich Bürgermeister von Neuenburg, auch ein Bekenntnis
zum Flugplatz und zum Flugbetrieb. „Der Flugplatz ist wichtig für den Gewerbepark und es wird ihn auch weiterhin geben“, so Riesterer.

Beide betonten, dass es bei der neuen Befeuerung nicht darum gehe, die Flugzeiten auszuweiten. Die sind täglich von 9.30 Uhr bis eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang. „Der Grund dafür, dass wir nun diese Summe investiert haben, ist in allererster Linie das Thema Sicherheit“, so Riesterer. Hier habe es Nachholbedarf gegeben.

Bisher bei schlechtem Wetter grenzwertige Sicht

„Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit gibt es immer wieder Wetterlagen mit grenzwertiger Sicht“, erläutert Markus Kaltenbach, erster Flugleiter, der vom Tower aus für einen reibungslosen Ablauf des Flugverkehrs in Bremgarten sorgt. „Dann sorgt die neue Befeuerung einfach für deutlich bessere Sichtbarkeit, was Risiken beim Anflug und bei der Landung erheblich reduziert.“ Zur Befeuerung gehört unter anderem auch ein sogenanntes Papi-System. Das Kürzel steht für „Precision approach path indicator“ und bezeichnet eine Vorrichtung, die mittels Lichtsignalen anfliegenden Flugzeugen anzeigt, ob sie auf dem richtigen Gleitpfad zur Aufsetzzone sind.

„Wir haben bei der Anlage ganz auf LED-Technik gesetzt“, so Markus Riesterer. Diese erhöhe die Umweltverträglichkeit und reduziere den Energieverbrauch. Außer der 1650 Meter langen Start- und Landebahn, die aus beiden Richtungen genutzt werden kann, sind auch die Rollwege auf dem Flugfeld ausgeleuchtet. „Die Arbeiten haben rund drei Monate gedauert“, sagt der Gewerbepark-Manager.

Kritik von Aflig

Trotz der Beteuerungen seitens der Betreiber, man plane keine Nacht- und keine Frachtflüge, gibt es auch deutlich Kritik an der Vorgehensweise, vor allem seitens der als Verein organisierten Anti-Flug-Lärm-Interessen-Gemeinschaft, kurz Aflig. „Wir sehen die Installation der Befeuerungsanlage, angeblich aus Sicherheitsgründen, sehr kritisch“, sagt Aflig-Vorsitzende Dorothea Hauß. Der Flugplatz sei seit Ende der 1990er-Jahre ohne die Befeuerung ausgekommen, welche nach Aufgabe der militärischen Nutzung stillgelegt worden war.
„Wenn nun auf einmal so viel Geld investiert wird, drängt sich der Verdacht einer neuartigen Nutzung des Flugplatzes geradezu auf“, so Hauß weiter. Man befürchte konkret Frachtflüge auch in der Nacht, um mehr Erlöse zu erzielen. Aflig macht keinen Hehl daraus, dass man dort letztlich auf die völlige Stilllegung des Flugplatzes Bremgarten hinarbeitet. Doch daraus dürfte wohl erst einmal nichts werden. „Das ist gar
keine Diskussion“, so der Verbandsvorsitzende Schuster. Auch unter den Mitgliedskommunen des Zweckverbands gebe es keine Bestrebungen, den Flugplatz aufzugeben. Zum Zweckverband gehören Bad Krozingen, Ballrechten-Dottingen, Ehrenkirchen, Eschbach, Freiburg, Hartheim, Heitersheim, Münstertal, Neuenburg, Staufen sowie der Gemeindeverwaltungsverband Müllheim-Badenweiler und der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Zahl der Flugbewegungen hat sich reduziert

Riesterer weist darauf hin, dass man die Zahl der Flugbewegungen ohnehin stark reduziert habe. In der Spitze habe die Zahl der jährlichen Starts und Landungen schon mal bei 45.000 gelegen, mittlerweile habe man die Zahl auf rund 18.000 reduziert. Zum Vergleich: Für den Flugplatz Freiburg meldete das Statistische Bundesamt im Jahr 2020 rund 27.000 Flugbewegungen. Er erinnerte daran, dass der Gewerbepark zudem Flüge für Fallschirmspringer komplett verhindern will – wobei das dafür nötige rechtliche Verfahren noch im Gange sei. „Und wir haben für Flugzeuge, die laut sind, die höchsten Landegebühren in Deutschland“, behauptet Riesterer. Diese hängen vom Flugzeuggewicht und der Lautstärkeklasse ab, beginnen laut Flugleiter bei neun Euro und könnten im Extremfall auch mal 1000 Euro betragen.

Die gewerbliche Nutzung werde dabei in Bremgarten immer wichtiger, sagt Riesterer. Es gebe zum Beispiel ein Körperpflege-Unternehmen im Park, das Seminarteilnehmer aus ganz Europa einfliege, damit diese im Gewerbepark an Schulungen teilnehmen könnten.

Quelle: Badische Zeitung, BZ-eZeitung vom 15.12.2022

Sonderaussschüttung - Gewerbepark Breisgau schüttet trotz Krise zusätzlich zwei Millionen aus

17.11.2022

Die Gewerbesteuern sprudeln weiter. Darum kann der Gewerbepark Breisgau den an ihm beteiligten Kommunen und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ein Weihnachtsgeschenk machen.

Weil die Gewerbesteuern weiterhin reichlich sprudeln, wird der Gewerbepark Breisgau an die beteiligten Kommunen sowie an den Landkreis Hochschwarzwald zusätzlich insgesamt zwei Millionen Euro ausschütten. Das wurde bei der jüngsten Versammlung des Zweckverbands beschlossen, dem Träger des interkommunalen Gewerbegebiets. Ferner wurde festgelegt, dass es im Park künftig keine neuen  Betriebsleiterwohnungen und auch keine zusätzlichen Übernachtungsbetriebe mehr geben soll. Bis Ende 2023 soll der Radweg nach Hartheim
komplettiert werden.

Es ist ja bald Weihnachten – und da haben wir ein kleines Geschenk für die Kommunen“, sagte Markus Riesterer, der Leiter der Parkverwaltung bei der Versammlung.

Die Verbandsversammlung ist das höchste Entscheidungsgremium des Gewerbeparks. Dort kommen Vertreter der beteiligten zwölf Gebietskörperschaften regelmäßig zusammen, um die weitere Entwicklung des Parks zu besprechen und die nötigen Schritte zu beschließen. Beteiligt am Gewerbepark Breisgau in Eschbach sind Bad
Krozingen. Ballrechten-Dottingen, Ehrenkirchen, Eschbach, Freiburg, Hartheim, Heitersheim, Münstertal, Neuenburg, Staufen, der Gemeindeverwaltungsverband Müllheim-Badenweiler sowie der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Gewerbesteuern fließen stabil
„Die Gewerbesteuern fließen auch weiterhin in hohem Maße stabil, sodass wir eine weitere ungeplante Ausschüttung aus dem Haushalt an die Gemeinden vornehmen können“, so Riesterer. Im Gewerbepark sind etwa 200 Unternehmen verschiedener Branchen und Größen ansässig. „Natürlich gibt es einige Betriebe, die von der schlechteren Konjunktur negativ betroffen sind“, erläuterte Riesterer, „aber der Branchenmix bei uns hat eine Struktur, die solche Rückschläge ausgleichen kann.“

Die beteiligten Kommunen können sich über eine Zusatzausschüttung von zwei Millionen Euro freuen, die nach einem festen vorgegebenen Schlüssel verteilt werden. Dabei erhalten beispielsweise die Stadt Freiburg 30 Prozent, Bad Krozingen elf Prozent, Heitersheim 5,5 Prozent und Ballrechten-Dottingen 2,5 Prozent der Summe. Insgesamt schüttet der Park mit dieser neuerlichen Zahlung im Jahr 2022 vier Millionen Euro aus. „Das entspricht der Rekordsumme vom Vorjahr“, so Markus Riesterer. Die anwesenden Bürgermeister zeigten sich hocherfreut über den Geldsegen für ihre Gemeindekassen.

Keine neuen Betriebsleiterwohnungen mehr

Die Verbandsversammlung beschloss außerdem, dass in Zukunft keine Betriebsleiterwohnungen und keine zusätzlichen Beherbergungsbetriebe mehr genehmigt werden sollen. „Wir haben den Eindruck, dass es in manchen Fällen bei Anträgen für Betriebsleiterwohnungen mehr um günstigen Wohnraum ging als wirklich um betriebliche Notwendigkeiten“, erläuterte Riesterer. Der Verbandsvorsitzende Joachim Schuster, zugleich Bürgermeister von Neuenburg, wies darauf hin, dass eine weitere Ausweitung der Zahl von Wohnungen zu überraschenden Problemen führen könnte, zumal wenn die Bewohner älter würden. „Plötzlich gibt es dann zum Beispiel Beschwerden über den Lärm der Gewerbebetriebe“, so Schuster. Bereits vorhandene Betriebsleiterwohnungen genössen natürlich Bestandsschutz.

Was das Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten im Park angehe, sei der aktuelle Stand völlig ausreichend. Deswegen sollte es keine zusätzlichen Beherbergungsbetriebe mehr geben.

Eine gute Nachricht gibt es für Pendler, die mit dem Rad in den Park kommen. Bis Ende 2023 soll die Radwegverbindung nach Hartheim komplettiert werden. Die Genehmigung dafür habe sich wegen der Artenschutzanforderungen leider hingezogen, so Riesterer.

Quelle: Badische Zeitung, BZ-eZeitung vom 17.11.2022

Neue Regeln nach der Energieeinsparverordnung - Maßnahmen ab 1. September 2022

17.10.2022

Höchsttemperatur an Arbeitsstätten:

In öffentlichen Nichtwohngebäuden (dazu gehören Schulen, Sporthallen, Hotels, Kirchen, Supermärkte oder Bürogebäude) darf in der Heizperiode eine Lufttemperaturhöchstgrenze von vorübergehend 19 Grad bei leichten Tätigkeiten nicht überschritten werden. Die bisher empfohlene Mindesttemperatur liegt für Büros bei 20 Grad. 

Das sind die Höchstwerte für die Lufttemperatur in Arbeitsräumen in öffentlichen Nichtwohngebäuden:
1. für körperlich leichte und überwiegend sitzende Tätigkeit 19 Grad Celsius,
2. für körperlich leichte Tätigkeit überwiegend im Stehen oder Gehen 18 Grad Celsius,
3. für mittelschwere und überwiegend sitzende Tätigkeit 18 Grad Celsius,
4. für mittelschwere Tätigkeit überwiegend im Stehen oder Gehen 16 Grad Celsius oder 
5. für körperlich schwere Tätigkeit 12 Grad Celsius.

Ausgenommen sind medizinische Einrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Pflegeeinrichtungen, Schulen oder Kindertagesstätten.

Trinkwassererwärmungsanlage ausschalten 

In öffentlichen Nichtwohngebäuden müssen dezentrale Trinkwassererwärmungsanlagen, insbesondere Durchlauferhitzer oder dezentrale Warmwasserspeicher ausgeschaltet werden, wenn deren Betrieb überwiegend zum Händewaschen vorgesehen ist und sofern Hygienevorschriften dem nicht entgegenstehen.

Beleuchtung von Gebäuden oder Baudenkmälern

Die Beleuchtung von Gebäuden oder Baudenkmälern von außen wird mit Ausnahme von Sicherheits- und Notbeleuchtung verboten. Ausgenommen sind außerdem kurzzeitige Beleuchtungen bei Kulturveranstaltungen und Volksfesten. Wenn die Beleuchtung der Verkehrssicherheit dient oder zur Abwehr anderer Gefahren erforderlich ist, darf sie angeschaltet werden.

Flure, große Hallen und Technikräume nicht mehr beheizen

Räume, in denen man sich nicht regelmäßig aufhält, etwa Flure oder große Hallen, Foyers oder Technikräume, dürfen nicht mehr beheizt werden. Nur dann, wenn es dafür technische oder sicherheitstechnische Gründe gibt.

Ausgenommen sind Einrichtungen, bei denen höhere Lufttemperaturen in besonderer Weise zur Aufrechterhaltung der Gesundheit der sich dort aufhaltenden Personen geboten sind, wie medizinische Einrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Pflegeeinrichtungen, Schulen oder Kindertagesstätten.

Ladentüren und Eingangssysteme im Einzelhandel schließen

In beheizten Geschäften dürfen Ladentüren und Eingangssysteme, bei deren Öffnung ein Verlust von Heizwärme auftritt, nicht mehr dauerhaft offen stehen.

Nutzungseinschränkung beleuchteter Werbeanlagen

Der Betrieb beleuchteter oder lichtemittierender Werbeanlagen ist von 22 Uhr bis 16 Uhr des Folgetages nicht mehr erlaubt. Dies gilt nicht, wenn die Beleuchtung zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit oder zur Abwehr anderer Gefahren erforderlich ist und nicht kurzfristig durch andere Maßnahmen ersetzt werden kann. Ausgenommen sind  beleuchtete Werbeträger an Fahrgastunterständen (oder Wartehallen), Haltepunkten und Bahnunterführungen.

Mittelfristige Maßnahmen ab 1. Oktober 2022

Die Maßnahmen zielen auf Einsparungen in der kommenden und der folgenden Heizperiode ab, haben aber auch eine Wirkung darüber hinaus. Die entsprechende Verordnung (EnSimiMaV) hat eine Gültigkeit von zwei Jahren. Der Bundesrat muss noch zustimmen. Es geht in erster Linie um die Steigerung der Energieeffizienz in öffentlichen, privaten und Firmengebäuden.

 Pflicht zu Heizungsprüfung und -optimierung

Alle Eigentümer und Eigentümerinnen von Gebäuden mit Gasheizungen müssen in den nächsten zwei Jahren einen Heizungscheck durchführen. Sinnvoll sei die Kopplung der Prüfung an ohnehin stattfindende Termine wie etwa Kehr- und Überprüfungstätigkeiten oder eine reguläre Heizungswartung, heißt es.

Verpflichtender hydraulischer Abgleich für Eigentümer großer Gebäude mit zentraler Wärmeversorgung

Eigentümer von großen Gebäuden mit zentraler Wärmeversorgung auf Erdgasbasis müssen einen hydraulischen Abgleich vornehmen, sofern ein solcher bislang nicht durchgeführt wurde. Dies gilt für Firmen und öffentliche Gebäude (ab 1000 qm) sowie für große Wohngebäude ab sechs Wohneinheiten.

Dies sei eine effektive Einsparmaßnahme, die je nach Gebäude den Gasverbrauch um etwa acht Kilowattstunden pro Quadratmeter (8 kWh/qm) senken, so das Bundeswirtschaftsministerium. Da es sich hierbei um eine Instandhaltungsmaßnahme handelt, trägt hierfür der Eigentümer oder der Vermieter die Kosten.

Einsparungen in Unternehmen

Unternehmen mit einem Energieverbrauch ab zehn Gigawattstunden (GWh) pro Jahr werden ab dem 1. Oktober verpflichtet, wirtschaftliche Energieeffizienzmaßnahmen durchzuführen. Diese Verpflichtung gilt für Unternehmen, die bereits ein Energieaudit – also eine Analyse ihrer Verbräuche und ihrer Einsparpotentiale – nach den Vorgaben des Energiedienstleistungsgesetzes durchgeführt haben.

Kurzfristige Maßnahmen, die hier in Frage kommen:

  • Austausch von Beleuchtungen mit LED,
  • Optimierungen von Arbeitsabläufen und technischer Systeme, etwa Druckluftsystemen.

Wichtig: Auch Unternehmen sind dazu verpflichtet, den hydraulischen Abgleich vorzunehmen sowie ineffiziente Heizungspumpen auszutauschen„Ein kleiner aber unverzichtbarer Beitrag.“

„Wir stehen vor einer nationalen Kraftanstrengung, und es braucht ein starkes Zusammenspiel von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, von Bund, Ländern, Kommunen, Sozialpartnern, Gewerkschaften, Handwerk und Verbänden sowie der Zivilgesellschaft. Jeder Beitrag zählt„, so Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck

Die Bundesregierung schätzt, dass mit den Maßnahmen aus den Verordnungen der Gasverbrauch um ungefähr zwei Prozent gesenkt werden kann. Das sei ein „kleiner aber unverzichtbarer Beitrag“, so das Ministerium. Verbraucher, Unternehmen und Kommunen würden, wenn sie die Maßnahmen alle umsetzen, in den kommenden beiden Jahren etwa 10,8 Milliarden Euro sparen.

 

Quelle: BMWK, Handelsblatt

Renovierungsarbeiten beim Wasserkraftwerk Fessenheim

10.10.2022

Grenzüberschreitender Verkehr während der Bauarbeiten tagsüber nicht möglich

Die EDF muss die an ihrem Wasserkraftwerk vorbeiführende Brücke sanieren und den Streckenabschnitt über den Rheinseitenkanal während der Bauarbeiten komplett sperren.

Ab Montag, 10. Oktober voraussichtlich bis Freitag, 28. Oktober ist deshalb der grenzüberschreitende Verkehr nach Fessenheim von 9 bis 16 Uhr nicht möglich, auch wenn die Alain-Foechterle-Erich-Dilger-Brücke über den Rhein auf die Rheininsel offen bleibt! Außerhalb der angegebenen Zeiten können Pendler die Strecke nutzen.

An verschiedenen Stellen werden Informationsschilder aufgestellt, um insbesondere die aus Deutschland kommenden Verkehrsteilnehmer zu warnen, und zwar: 

  • an der Ampel, vor der Hardtbrücke Erich Dilger-Alain Foechterlé, auf deutscher Seite, 
  • nach der Brücke, vor dem Wendeplatz, auf der französischen Seite. 

Gutex Nachhaltiges Leuchtturmprojekt mit der Sparkasse Freiburg im Gewerbepark Breisgau

31.08.2022

Die Firma Gutex baut ein neues Werk mit Unterstützung der Sparkassen-Finanzgruppe. Ökologische Holzfaserdämmstoffe aus heimischem Nadelholz, das Ganze hergestellt in einem Werk, das komplett CO2-neutral betrieben wird. 

Ob es noch nachhaltiger geht? Ja. Nämlich dann, wenn nicht nur der Rohstoff für die Herstellung aus dem umliegenden Schwarzwald und den Vogesen kommt. Sondern mit dem neuen Standort auch noch bis zu 120 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, die den Wirtschaftsstandort in der Region stärken.

Seit dem vergangenen Winter wird fleißig gebaut im Gewerbepark Breisgau südlich von Freiburg. Dort investiert Gutex auf sechs Hektar Fläche über 100 Millionen Euro. Im neuen Werk soll ab Spätsommer 2023 die Herstellung von ökologischen Holzfaserdämmplatten aus regionalem Holz anlaufen.

„Ein echtes Leuchtturmprojekt der Nachhaltigkeit für die gesamte Region“, sagt Armin Becherer, Leiter des Bereichs Unternehmenskunden der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau: „Nicht nur die Produktion wird komplett CO2-neutral sein. Auch das Werk wurde klima- und ressourcenschonend gestaltet. Damit nimmt Gutex eine absolute Vorreiterrolle ein.“

„Die konsequente Ausrichtung an Nachhaltigkeitskriterien sichert langfristigen Erfolg.“
Claudio Thoma, Geschäftsführer Gutex GmbH

Unternehmen können, so Becherer, nicht nur viel durch ihr Handeln bewegen, sondern durch konsequente Ausrichtung an Nachhaltigkeitskriterien auch langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein. Die Sparkasse begleitet Gutex als langjährigen Partner. Ein Sparkassen-Konsortium unter Führung der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ermöglichte die Realisierung des Projekts.

„Wir sind mit Nachhaltigkeit fest verwurzelt, sie bildet eine Leitplanke unserer Unternehmenspolitik“, sagt Gutex-Geschäftsführer Claudio Thoma. Mit dem neuen Werk möchte GUTEX der wachsenden Nachfrage nach ökologischen Dämmstoffen gerecht werden – und trägt mit den Dämmstoffen aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz unmittelbar zur Energiewende bei: Denn diese sorgen nicht nur für Energieeinsparung durch optimal gedämmte Gebäude, sondern punkten zudem selbst mit einem sehr geringen CO2-Fußabdruck.

Quelle: https://lokalist.sparkasse-freiburg.de/nachhaltig-in-der-regio-verwurzelt/

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